30.05.05

Baywatch 2016 - Folge 4

„Hobie!... Hobie!HOBIE!“
[Mitch stürzt durch Hobsters Zimmertür]
„JA DAD! Was ist denn?“
„Wir müssen dein Zimmer räumen!“
„Aha... wieso denn Dad? Willst du mich rausschmeißen?“
„Nein Hobster, Mom würde mir das nie verzeihen... aber du musst aus der Garage ausziehen... in die Abstellkammer!“
„WAS? Warum Dad?“
„K.I.T.T. kommt zurück zu uns!“
„Aber Dad, du hast mir versprochen es wäre vorbei zwischen dir und K.I.T.T.!“
„Hobie du musst mich verstehen... Ich habe ihn gestern Abend getroffen und... und ich liebe ihn immer noch!“
„Aber Dad, er hat mich immer gehänselt, sogar versucht mich zu überfahren!“
„Das hat er nur gemacht, Hobie, um dich stärker zu machen. Er wollte immer, dass du ein richtiger Mann wirst.“
„Und deswegen ist er immer mit dem Turbo-Boost über mich rüber gesprungen?“
„Er hat es aus Liebe getan.“
„Wenn das Liebe ist, warum... warum hat Mom dir dann verboten dich weiter mit ihm zu treffen?“
„Aus Eifersucht! Weißt du Hobie, zwischen einem Mann und einem Auto kann etwas wunderbares passieren, Frauen und Du verstehen das nicht... aber genug geredet, du musst in die Abstellkammer ziehen!“
„Aber Dad da ist überhaupt kein Platz für all meine Sachen.“
„Das meinst du nur, du kannst da überall Regale aufstellen, immerhin stören da keine Fenster.“
„Trotzdem habe ich zu viele Sachen.“
„Richtig, deswegen schmeißt du jetzt welche weg!“
„Das kann ich nicht Dad! Ich habe fast nur Erinnerungsstücke, das ist alles was ich von Mom noch habe!“
„Ach du brauchst einfach jemanden der an die Sache total emotionslos herangeht und dir hilft die unwichtigen Sachen wegzuschmeißen“
„Ich kann mir nicht vorstellen dass jemand so herzlos sein könnte...“
„Doch gibt es.“
„Und wer sollte es sein?“
„Darth Vader und Adolf Hitler – oder ich mache das schnell mit K.I.T.T. zusammen...“
„Ist gut Dad. Wenn es dich glücklich macht...Ich ziehe um.“

Zu Hobies Unglück stimmt Mitch noch ein herzzerreißendes Lied an, während er die Erinnerungsstücke an seine Mutter in die Mülltonne wirft. Leid/Lied ist er gewöhnt, aber das K.I.T.T. mitsingen muss ist vielleicht doch ein bisschen viel für unseren kleinen Hobster...

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27.05.05

Sommertime

Heute werden die Tore des Central Parks zum ersten mal geöffnet. In der Max-Brauer-Alle gegenüber der Bar Rossi ist die neuste Outdoor Location der Stadt zu finden. Waagenbau und Interbrew haben sich die leere Fläche zu eigen gemacht und die vielleicht coolste Outdoor Location der Stadt aufgebaut. Ohne Strand und Elbblick dafür aber mit urbanem Flavor und der coolsten Beschallung! Aber nutzen wir doch die technischen Möglichkeiten des Internets um über die schönste Hauptsache der Welt zu sprechen: Das Wetter. Es ist erstaunlich mit wie vielen Menschen man diese Wetterthematik teilen kann und wie wenig Foren, Bloggs und Plattformen es für Wetter gibt. Besonders schön ist es bei nächtlichen Begegnungen - die Luft zugekifft bis München, das Licht flackerig wie eine Wlan Verbindung in Botswana und die Sprache schwer verständlich wie Swahili. Unter diesen Umständen sich über das Wetter zu unterhalten ist ein Zeichen dafür, dass wir eine Hochkultur entwickelt haben. Ohne Zivilisation könnte man in Clubs nur Saufen und was Ficken - dank des edelmütigen menschlichen Fortschrittes können wir ausser Saufen,Ficken,unbegabt Tanzen auch noch übers Wetter reden. Affen können das nicht!

Wo wir doch gerade beim Sommer waren, hier noch ein kleiner Tipp für alle Menschen die gerade den Sommer nach ihrem zweiten Frühling erleben: Wenn ihr HipHop hört - NICHT JEDES YO! WIEDERHOLEN - GENERELL NICHT MITRAPPEN WENN DER TEXT NICHT BEKANNT IST! So geschehen bei mir im Büro. Die neue Common wird diskutiert und kurzer Hand einfach mal angeworfen. Common grüßt kurz den Beat mit einem freundlichen Yo! - zwei Mitt-Dreißiger grüßen zurück: YO!
Erstens ist HipHop in den seltensten Fällen nach '96 noch Call-and-Response. Zweitens ist es ja in Ordnung HipHop auch mit 50 zu hören, aber HipHop machen erfordert doch Talent. Die Jugend liebt Leute über 35! Hey ihr habt die späten 80er geprägt! Unser Dank ist nur schwer in Worte zu fassen. Ausserdem hat ihr noch Euro-Dance abgefeiert! Wo wäre Scooter ohne euch? Definitiv auch nicht auf dem nächsten Common Album. Also bitte liebe Menschen im zweiten Frühling: nicht mitrappen. Das machen Menschen unter 30 auch nur wenn sie gerade am Realschul-Abschluss scheitern.
In diesem Sinne YO!

Posted by Jazzket at 11:45 | Comments (812)

25.05.05

Seasons Change

Nicht nur der Titel eines Quasimoto White Labels, sondern auch allgemein gültige Tatsache. So derzeit in Hamburg in der Jazzszene zu beobachten. Neben den festen Größen zirkuliert die moderne kleine Szene quer durch Altona und die Schanze. Mit Massoud Godemann hat Hamburg eine Gruppe auf dem Stadtplan, die es bis zu einer Veröffentlichung auf einem Sony Sub-Label geschafft haben. Und Sony hat sich mit dem MG3 nicht getäuscht, sehr guter Jazz, finden von Spiegel bis Coupé alle Wächter der Hochkultur. Und die neue Szene findet auch neue Orte. Was vor zwei Jahren das Soular war, ist im Augenblick das Glam Slam gegenüber der Fabrik. Ein kleiner feiner Live-Club mit schönem Programm von Massoud Godemann über Pilotfilm bis zu Stoecker Stereo & Sir-O. Das Soular ist nach einem Wechsel des Besitzers zum Souledge geworden. Mehr Reggae und weniger Jazz als früher, aber am morgigen Donnerstag ist die "neue Schule" des Hamburger Jazz im Hause. Trash a Go Go ein Trio bestehend aus alten bekannten bringt wieder etwas Glanz an die Sternbrücke. Ebenfalls seit einiger Zeit auf den Plan getreten ist die Pony Bar als Enklave für große Kunst im kleinen Rahmen. Direkt neben dem Abaton sind experimentelle Abende zu erleben. Und Bekanntschaften kann man da machen... aber die Geschichte hebe ich mir für die Biografie auf.

Wem morgen nicht nach Jazz ist, der hat mit Kutmasta Kurt eine großartige Gelegenheit dem HipHop-Einheitsbrei zu entrinnen. Der Herr wird nicht ganz so Spät an die Decks treten und dafür umso heftiger rocken.

Ausserdem könnte es sich diese Woche extrem lohnen einen Plattenladen oder CD-Dealer aufzusuchen, denn mit Common, Motown Remixed und Quantic Soul Orchestra stehen drei Scheiben in gut sortierten Läden, die zwei Ohren wert sein dürften.

Ich vermisse so ein wenig die Papst Euphorie. Wir sind immer noch Papst! Hey... Und es passt so gut zu diesem Land. Wirtschaftlich geht es abwärts. Politisch stockt es und aufwärts ging es in dem Sektor in den letzten 30 Jahren auch nicht. Die Kultur ist so gehaltlos, als wäre sie der Speiseplan eines Magersüchtigen und zu allem Übel hinzu machen wir weltbildliche Rückschritte und stellen sogar das Oberhaupt der Katholischen Kirche. Halleluja!

Posted by Jazzket at 16:35 | Comments (1)

23.05.05

Baywatch 2016 - Folge 3

„Du Dad, der Bundeskanzler ist zurückgetreten!“
„Ist mir doch egal Hobster, so lange es keinen Einfluß auf die Bierpreise in Malibu hat ist es mir gleich...“
„Soll ich das jetzt unpolitisch oder hoffnungslos nennen?“
„Vielleicht solltest du einfach die Klappe halten, unsere Gespräche verwirren mich immer so, es ist so ein wuschiges Durcheinander. Du solltest es deinem alten Herren etwas leichter machen.“
„Ich habe schon alle Termine rechts oben an den Kühlschrank geheftet!“
„Das ist mir zu hoch – Aber du wolltest mir gestern als ich doch leicht betrunken war noch was erzählen.“
„Ja. Die schwarze Plastikkrähe die wir gekauft haben, damit die Möwen und Tauben sich von der Veranda fernhalten...“
„Was ist mit dem Ding?“
„Da muss irgendwas komisches dran sein. Die Möwen und Tauben sind verschwunden, aber dafür gibt es eine ganze Horde notgeiler Krähen, die das Plastikding besteigen.“
„Verdammte notgeile Vögel...“
„Die veranstalten da jeden Mittag einen Gangbang – wie bei uns im Darkroom!“
„Wie was wann und wo?“
„Ach nur ein Spiel von mir und meinen Freunden.“
„Du verwirrst mich schon wieder! Ich habe keine Ahnung von deinen Spielen.“
„Du bist nie zu meinen Spielen gekommen Dad! Nie!“
„Hobie, ich habe mich im Rainbow Kahula nie wohlgefühlt!“
„Ich habe mich immer in den Schlaf geweint, weil du nie zu meinen Spielen gekommen bist.“
„Hobster! Bei deinen Spielen hast du keinen Footballhelm sondern immer Ledermasken auf!“
„Lassen wir das Thema Dad. Das hat wirklich keinen Sinn, du bist so festgefahren...“
„Hobie hol mir doch noch mal ein Six-Pack, und wenn ich das durchhabe, können wir uns gerne noch mal über Politik unterhalten. Ich habe da eine Vermutung über Ausländer...“
„Trink aus und lass gut sein...“
„Jetzt sei nicht traurig Hobster, ich kann halt nicht über Politik reden ohne vorher was getrunken zu haben – ich bin halt nicht schwul!“
„Ne ist klar Dad“

Gerhard Schröder schaltet den Fernseher aus. War es eine Prophezeiung? Die Vorhersehung? Oder war Baywatch immer schon so gut geschrieben? Er weiß es nicht. Er nimmt sein Handy mit den neuesten Jamba Klingeltönen drauf zur Hand „Hey Münte, ich habe da eine Idee... ja pass auf: Ich muss einfach das Kabinett auflösen!... Glaub mir, ich habe es von einer höheren Instanz!“ Und so geschah es. Schröder ruft seinen Rücktritt aus, scheinbar beeinflusst von der Wahl in NRW. Einer wie Mitch muss wissen wann er aufhört, denkt sich Schröder noch...

Posted by Jazzket at 19:21 | Comments (319)

19.05.05

Liebes Deutschland,

Ich bin von den ganzen rechten Spam Mails - ich meine keine Werbung für Fler, sondern rechtsradikal motivierte Viren - die ich so im meinen Postfächern erhalte total wachgerüttelt. Liebe Nazi-Schweine, ich wusste ja gar nicht wie ernst es um die deutsche Rasse steht. Ich werde alles tun um Deutschland wieder zu dem zu machen was euch vorschwebt: Das Paradies der Häßlichkeit!

Ich frage mich zum Beispiel, ob es in anderen Ländern an Supermarktkassen auch diese Plastikteile gibt, mit der man seine Produkte abgrenzen kann. Bei meinem letzten Einkauf stand vor mir ein korrekt gekleideter Büromensch, der sehr darauf bedacht war seine Produkte von meinen fern zu halten. Als ich platzeshalber seinen Horizont auf dem Gummilaufband verschoben habe, hat er mir einen derartig entsetzten Blick zugeworfen, dass ich befürchtet habe, er würde gleich seine sauber-verschlossene Wasserflasche aus Glas gegen mich erheben und "SCHLÄFER!" schreien. Ja mein Milchprodukt war politisch eher liberal eingestellt, und sein Quark wirkte doch sehr heimatverbunden und in seiner lichtundurchlässigen Verpackung etwas engstirnig. Aber ich könnte schwören, dass mein Milchprodukt seinen Quark nicht schräg angemacht hat und mit dieser Sicherheit habe ich ihn dann einen dreisten Blick zugeworfen. In dem Moment hätte er vermutlich am liebsten einen riesigen Plastikstab zwischen uns gestellt, aber diesen Service hat der überteuerte Supermarkt dann doch nicht geboten.

Mit Abgrenzung kommt man irgendwie nicht weit. Aber mit Nazi-Spam Mails wird das Deutsche Volk bestimmt aufwachen... Hoffentlich hören reichlich viele liebe Nazi-Schweine das neue Fler Album und verrecken am sofortigen Hirntod, den Fler, wie die meisten Aggro Berliner, erstaunlicher Weise schon seit geraumer Zeit zu überleben scheint.

Posted by Jazzket at 17:17 | Comments (429)

16.05.05

Baywatch 2016 - Folge 2

MUSIKVIDEOSEQUENZ
Ein Obdachloser, nur mit einem zerfetzten Hemd und einer fransigen Hose bekleidet schleicht den Strand entlang. Die Kamera zeigt das vom Bart bedeckte Gesicht, dann die Knöchel umspielt von den Fransen der Hose. David Hasselhoff singt ergreifend über das wahre Pfandsystem der Straße. Eine Möwe schwimmt in der Brandung. Ein verlassener Schuh - alleinstehend - von einer Welle ergriffen rammt die Möwe, und sorgt so für Aufregung im Schwarm. Die Möwe und ihre Gefährten steigen auf in den Himmel, der sich mit einem traumhaften Sonnenuntergang schmückt. Der Obdachlose findet ein komplettes Six-Pack, von Mitch geleert und abgabefertig für die Pfandstation.
ENDE DER MUSIKSEQUENZ
BEI BUCHANNANS:
"Dad, ich muss los."
"Bleib doch noch Hobie, zumindest bis ich dieses Six-Pack geleert hab"
"Die fünf Minuten habe ich nicht Dad, ich bin zum Thai-Karaoke verabredet."
"Dieses Schwulen-Karaoke unten in Malibu?"
"Ja Dad. Tut mir leid dass ich mir heute nicht mehr Zeit für dich nehmen kann! Aber Morgen ist doch auch wieder ein Tag, und wenn du kein Six-Pack mehr im Supermarkt findest, dann doch bestimmt bei der Tanke!"
"Aber Hobster! Zeit ist kostbar!"
"Zeit heilt alle Wunden! Ich weiß noch wie du mich damals nach Jens Tod getröstet hast mit den Worten: Zeit ist das Pflaster mit den besten Tiermotiven."
"Ja Hobie, das ist es. Aber ich kann dir noch was über Zeit verraten! Zeit hat noch nie ein Seepferdchen gebraucht, um ins Nicht-Schwimmer Becken zu pinkeln! Merk dir das!"
"ich verstehe was du meinst Dad. Aber ich muss trotzdem los, ich bin verabredet."
"Wie du meinst Hobster."
"Ciao Dad"
"Hobie!..."
"Ja Dad?"
"Kannst du mir einen gefallen tun?"
"Welchen Dad?"
"Kannst du einen Typen mit großen Brüsten aussuchen? Nur damit mein Hoffnung am leben bleibt."
"Klar Dad"

Posted by Jazzket at 20:46 | Comments (469)

13.05.05

Freitag der 13.

Posted by Jazzket at 10:21 | Comments (322)

10.05.05

Baywatch 2016 - Folge 1

„Du bist spät dran Hobie!“
„Dad ich bin 42!“
„Und deswegen bist du nicht mehr mein Sohn?“
„So habe ich das nicht gemeint Dad..“
„Komm her lass dich umarmen...“
„Vergiss es Dad!“
„Erst sagst du, du bist schwul, und dann willst du keinen Mann umarmen? Wenn Mom das wüsste“
„Du bist immer noch so benebelt vom Silikon, dass du nicht verstehen willst was Homosexualität bedeutet!“
„Deine Mom hatte auch schöne Brüste Hobie! Warum kannst du Brüste nicht verstehen? Ich hab dir immer die besten Brüste gegeben und du bringst Schande über die Rettungsschwimmer!“
„DAD“
„Du hast die rote Hose nicht verdient!“
Das hat gesessen.

TRAUMSEQUENZ:
Hobies frühste Kindheitserinnerung beruft sich auf den Strand von Malibu, an dem er mit seinen Eltern sitzt. Mitch hat sich nach einer mittelmäßig erfolgreichen Schauspielkarriere als Rettungsschwimmer an den Strand zurück gezogen, wo er seine Frau, eine Pionieren der Erbschleicherei, geheiratet und mit Silikon ausstatten lassen hat. Eine Legende besagt, dass Xzibit durch Mitch Buchannon zu seinem später als genial geltenden Sendeformat Pimp my Ride gekommen ist. Seine sichtlich betrunkenen Eltern hänseln den kleinen Hobster, der noch nicht schwimmen kann. Besonders belustigt werden sie durch den Schwimm-Schlüpfer den der kleine Hobie von Hause aus tragen muss bis er schwimmen gelernt hat. Um ihn der roten Badehose die er sich so sehr wünscht näher zu bringen, greifen sie zu fortschrittlichen Lehrmaßnahmen: Sein liebstes Kuscheltier ‚Moggel’ fliegt in die Brandung „Hol ihn dir wenn du jemals eine ordentliche Badehose tragen willst!“ Auf diese Weise hat Hobie viele geliebte Gegenstände und Haustiere verloren bis er endlich schwimmen konnte
ENDE DER TRAUMSEQUENZ

„Und deswegen musste Jens, mein schwules Meerschweinchen sterben?“
„Du hattest eine faire Chance! Ich habe es bei Ebbe ins Wasser geworfen!“
„Du hast es mit einer Kartoffelkanone rund 300 Meter weit geschossen! Es ging nicht darum ob ich die Badehose wert war, du hast Jens nur für sein anders sein gehasst!“
„Und deswegen musstest du schwul werden?“
„Würdest du mich auch ins Meer schießen, wenn ich in eine Kartoffelkanone passen würde?“

TRAUMSEQUENZ
Mitch ist nach dem Verlust seiner Frau mit Hobster am Strand. Er ist verzweifelt. Seine Frau tod – sein Sohn Nicht-Schwimmer. Die Kartoffelkanone ist geladen. Hobie passt nicht – wie Pamela in einer Shakespeare Verfilmung.
ENDE TRAUMSEQUENZ

„Ja renn wieder zu deiner Flasche Dad! Das wird es lösen“
„Ich habe nur einen trockenen Hals.“ SMACK! Mitch klatscht Hobie eine Rechte. „Komm einfach nie wieder zu spät nach Hause, wenn du mir Bier mitbringen sollst.“
FORTSETZUNG FOLGT!

Posted by Jazzket at 01:22 | Comments (0)

06.05.05

Tombola!

Es ist allerdings etwas traurig, dass man nach einem Angebot wie gestern Abend in der Stadt war (Platinum Pied.., Pilotfilm, Luxor, Questlove..) nur eine grausame Geschichte vom letzten Wochenende zu bieten hat, da man abends nicht mehr so mobil ist. Und das alles nur für Deutschland. Danke Deutschland.

Letztes Wochenende hat der Snowboard Lehrer Nuss eine Tombola auf der wohl merkwürdigsten Party seit langer Zeit abgehalten. Er wollte nur dieses "scheiß Snowboard" verlosen. Damit Pinneberger auf dem Heimweg mehr zu schleppen haben. Nuss ist so ein Typ mit dem wir alle keine Problem hätten, ausser dass er auf der Skireise unsere kleine Schwester geschwängert hat. Mehrfach. Aber es ist schwachsinnig das Thema noch mehr auszubreiten wenn es dieses Wochenende ein paar garantiert tombola-freie Events gibt!

Also auf zur Piste!

Heute Abend (gelesen: Freitag) lädt der Carribbean Club ins Echochamber
Soco, Calypso und Dancehall garniert mit Früchten ab 23 Uhr.

Am Samstag (also Morgen) gibt es ein Wiedersehen mit den Positunes.
Sannah & Mounir entzücken das Publikum zusammen mit Capudelup und DJ Plazebo. Feinster Soul live auf der Bühne und grandiose Musik von Plazebo an den Plattenspielern. Ab 23 Uhr geht es für 6 Euro hoch her.

Am gleichen Tag (also der morgige Samstag) spielt die Partykapelle Superbad im Fundbureau. Ab 22 Uhr rockt Superbad mit gewohnter Qualität das Büro. Eintritt liegt 7 Euro.

Wer es lieber etwas jiggy mag, der kann mit der Boomerang-Crew das 2 jährige Bestehen feiern. Für die Beschallung am ebenfalls morgigen Samstag (07.05.) im Echochamber sorgen Vito und Meru, die Clubhiphop der letzten 3 Jahre aus den Staaten sehr schätzen. Ab 23 Uhr, vor 0 Uhr kostet der Eintritt 5, danach 7 Euro.

HamburgFunk verlost für alle Zeugen einer nächtlich abgehaltenen Tombola eine gebrannte CD mit tollen Apré-Ski Hits von 1990 bis 1994. Handsigniert von Nuss! Alle Zeugenberichte per mail an kontakt@hamburgfunk.de oder in die Shoutbox. Jetzt gehts los!

Posted by Jazzket at 15:41 | Comments (2)

02.05.05

Tanzkurse

Wie wir wohl zu diesem schönen Foto gekommen sind? Hierbei handelt es sich um einen von Hamburgs feinsten Tanzlehrer DJ WOOP! Er hat ab morgen was leckeres im Angebot, dass den Rutsch ins Wochenende gekonnt versüßen kann.

PREMIERE IM LUXOR

Langsam aber sicher wünscht sich der geneigte Schanzengänger zunehmend eine Alternative abseits vom alljährlichen Sommergetümmel auf der Piazza am Schulterblatt. Da kommt es gerade recht, dass das LUXOR, den Hamburgern seit über zehn Jahren für seine exzellente Küche bekannt, neue Akzente setzt. Am DONNERSTAG, dem 05.05.05, wird ab sofort regelmäßig jeden Donnerstag um 22 UHR unter dem Motto RING MY BELL – IT’S A BRAND NEW WEEKEND das „Wochenende“ eingeläutet!

Kulinarische Leckereien, eine große Vielfalt an Drinks und Cocktails werden mit einer gemütlichen Club-atmosphäre inklusive Außenbestuhlung kombiniert. DJ WOOP (www.funkguerilla.com) sorgt für SOULFUL BEATS. Bei einer Abendkarte mit SEXY DRINKS zu sexy Preisen schmecken klassische als auch ungewöhnlichere Cocktails und Longdrinks, wie z. B. der eigens kreierte „Ring my bell Especial“, noch besser. Dessen nicht genug, gibt es zu späterer Stunde für das hungrige Partycrowd FUNKY FINGERFOOD für umsonst! Entritt ist frei. Eine gute Gelegenheit also, auch dem Touristengetümmel des Hafengeburtstages zu entkommen und entspannt in das neue „Wochenende“ reinzufeiern.

Ausserdem haben wir neben großartigen Terminen wie dem Green Hunter Mash Up, den Platinum Pied Pipers und Questlove (alles zu ihrer Rechten) immer mal wieder ein paar neue Tanzschritte. Den Fahrer/Cruiser kennt jeder der sich nachts aus dem Haus traut. Wer aber kennt den Beifahrer? Zunächst mal braucht man einen Nährboden für so einen ausgepfeilten Tanzschritt, der einiges an Vorbereitung und Erfahrung braucht. Man sollte den frühen Abend mit Lockerungsübungen beginnen. Am besten noch daheim auf dem Teppich vor dem Fernseher. Wer so richtig gut gestreched ist, muss noch was gegen seinen Intellekt tun (Intellekt-Zerrungen oder Stauchungen sind die häufigsten Verletzung bei diesem Tanzschritt), deshalb sollte man diesen gezielt verkürzen. Mit Jägermeister vorspühlen und mit schlechten Internetseiten zur Nachtgestaltung und Musik Tiefenwirkung erzielen.
Dann muss man sich nur auf die Suche nach einer Snowboard Party machen, hingehen und Ausschau halten. Die erste Position für diesen Tanzschritt ist immer der Parkplatz bei der Location, gerne Großraum Disse, manchmal aber auch cooler Club. Dort nach auswärtigen Kennzeichen suchen, oder besser nach den Betreibern des Wagens. Ihnen unauffällig in das Tanzlokal folgen.
Dort angelangt sollte man noch etwas Geduld üben, auch Pinneberger müssen sich erstmal in Stimmung trinken. Ist dieser Zustand eingetreten, sollte man noch eine letzte Überprüfung durchführen, damit der Alkoholkonsum auch ausreichend atestiert ist. Geht immer gut mit dem Schrei:" Goile Party Alter!" Wird der gleichzeitig angebotene Handschlag (gerne über Kopfhöhe) angenommen ist es soweit: Der Pinneberger muss auf die Tanzfläche, wir hinterher.
Jetzt muss der Pinneberger auf ein Podest, oder eine bühnenähnliche Situation gehieft werden. Ist das erstmal geschafft, wird er sofort anfangen den Cruiser/Fahrer zu machen. Hand nach vorne, links rechts Bewegungen in der Nähe des Taktes, und ein Gesichtsausdruck, der verät, dass er am Ergebnis der Pisastudie schuld ist. Wenn der Tank so richtig voll ist holt er auch noch den Spiegel-Checker raus, das ist der Moment. Wir müssen jetzt ebenfalls aufs Podest und unseren neuen Schritt performen... Der Beifahrer. Zurückgelehnt, rechten Ellenbogen (in UK den linken) im 90° Winkel von uns gestreckt, und die Haare im Wind des Discotheken Lüfters wehend, versuchen wir ebenfalls den Takt zu treffen. Wer auf Details achten will und tänzerisch begabt ist, der kann den Fahrer/Pinneberger anhimmeln. Sieht super aus - Auch bei einer gepflegten Gala oder gehobener Feier!

Richtig dope ist auch Tombola! Sollte auf keiner ordentlichen Feier fehlen! Aber dazu kommen wir im nächsten Update: Party Gestaltung mit Nuss, dem Snowboard Lehrer.

Pinneberg ain't easy

Posted by Jazzket at 23:33 | Comments (323)

Neue Wege

"HamburchFunk muss wachsen!" sagt Dieter (hier links im Bild).
Kollack, sein Kumpel vom örtlichen Kiosk stimmt zu: "Die müssen mal wieder zu ihren Stärken zurück! Sach ich dir!"
"Dass erzähle ich dir doch schon die ganze Zeit, aber du willst immer nur mit Kalle Peru chatten und mit dem Dummen Hund Gassi gehen!"
Die Frau in der Mitte des Bildes schweigt überraschenderweise, obwohl sie den Kalle auch ganz toll findet, und es nicht sehen kann, wenn Dieter den Kollack vom Kiosk so anmacht. "Ich chatte nun mal gerne Dieter. Jazz und Porno reichen mir im Internet halt nicht aus. Und ausserdem hast du noch nicht erzählt, was die Dröbbel jetzt ändern sollen! Komma ausm Quark mit deinen Vorschlägen. Dann hab ich für morgen wieder was für die Schautbocks!" "Die müssen mal wieder was ordentliches machen. Mit Brüsten und Musik!" Die Frau in der Mitte des Bildes denkt dabei an ihren letzten Klingelton, den sie sich runtergeladen hat. Sie sendet ein kleines Stoßgebet zum Papst, dass jetzt bloß niemand anruft, und sie per Klingelton zum Gespöt der Grillbude wird. Besonders nicht ihr Hermann! Hermann ist als Scooter-Fan nicht hoch im Kurs bei unseren beiden HamburgFunk Lesern Dieter und Kollack. "Wie soll das konkret aussehen?" "Na wat weiß ich, ich bin doch kein Plattformcheffe, geschweige denn Contentmanager!" "Aber hier die Wurst kalt werden lassen um die Tröten von Neun Live an die Wand zu plappern!" Die Frau in der Bildmitte schweigt. Sie denkt an gestern Abend, als der Hot-Button wieder zugeschlagen hat während sie noch in der Warteschlange hing - das Leben ist nicht immer wie im TV angepriesen. Und das Schicksal hasst die Dame in der Mitte des Bildes, weil sie immerzu die Klappe hält und so den Kollegen Zufall aus der Grillbude komplett aussperrt. Denn der Zufall, das weiß das Schicksal genau, der Zufall siedelt sich vermehrt im Sprachzentrum von Grillbudenbesitzerinnen an. Was zu großartigen Wortbeiträgen führen kann, und der vielleicht einzige Weg im täglichen Umgang mit Alkoholikern ist. "Die sollen mal was Ordentliches machen auf ihrer Seite da! Ne Geschichte schreiben, nicht immer nur über andere urteilen und eigene Veranstaltungen bewerben. Das steht mir bis hier!" Dieter, Halter eines großen Latinums, im Telekolleg erworben, weiß wie ein gewiefter Redner eine Revolution auslösen kann. Im Vollbewusstsein seiner Möglichkeiten wird er manuell-poetisch und zeigt mit seiner rechten Hand ganz genau bis wohin es ihm steht. Kollack wird durch diese große Geste, die ihm als kleine Verständnisstütze dient, erst so richtig deutlich wie ernst es dem Dieter ist. "Sollen die ein Roman schreiben oder was?" "Ja!" wirft Dieter in die delikate Luft der Grillbude, die im Sommer Fritier-Fett-Wölkchen bildet und im Winter schon mal dafür sorgen kann, dass Butterklumpen an den kalten Fensterscheiben kondensieren. Eine Tatsache die Kollack sehr schätzt, da seine Frau ihn immer bei Butter an der kurzen Leine hält, weshalb er durchaus im Winter die Fenster leckt. "So richtig mit Rums und Titten!" "Baywatch!", fährt es der Frau in der Bildmitte heraus, bei der neben Klingeltönen und einer Sucht nach Buchstabenrätseln noch eine dritte Leidenschaft gründlich gepflegt wirkt, was man von der Grillbude leider nicht behaupten kann. Die Frau in der Bildmitte geht verkleidet als Baywatchboje zu Rollenspieler-Conventions und muss daher einfach jede Folge mindestens vier Mal gesehen haben, was ihr gelungen wäre, hätte sie den gestrigen Sonntag Vormittag nicht verpennt. So hat sie aber die vierte Ausstrahlung der letzten Folge der fünften Staffel verpasst. Was das Schicksal geahnt hatte, geht nun von Statten. Der eher zufällige verbale Auswurf der Frau in der Bildmitte findet Zuspruch bei Dieter: "Das wär's natürlich!" Dieser Quasi-Beschluss bringt den ebenfalls zufällig beiwohnenden Jazzket (links ausserhalb des Bildes mit einer guten Portion Pommes beschäftigt und von unseren beiden Lesern unerkannt) auf eine Idee. Er beginnt zu grübeln, während die manische Baywatchboje in der Bildmitte verzweifelt und mit ihren Händen Trost in der leider heißen Friteuse sucht.
So kam Jazzket zu einer Idee - versüßt mit einer Portion Kinderspargel - die er nicht bezahlen musste, und die wortkarge Frau aus der Bildmitte ins Krankenhaus.
HamburgFunk hat eine neue Attraktion und die Frau endlich die zur Baywatchboje passende Färbung der Hände...

Und so wirds geschehen. Wie jede gute Fernsehzeitschrift leisten wir uns einen Fortsetzungsroman. Jeden Sonntag heißt es ab sofort:

Baywatch 2016
Es dreht sich alles um Mitch und Hobie Buchannan (David Hasselhoff & Sohn...), Titten und Dialoge, die in keinem Porno auftauchen würden, da sie einfach zu schlecht sind. Mitch ist ein in faltengeworfener Alki, der mit Hobie hadert, da dieser mittlerweile seine homosexuelle Ader erkannt hat....

Den Piloten gibt es nächsten Sonntag.

Posted by Jazzket at 23:04 | Comments (0)