*Exile & DJ Day - Planet Rock @ The Elbo Room (Part 1) from AlwaysHustle.com on Vimeo.
Keine Ahnung ob der Hersteller der MPC sich dieses Video damals bei der Entwicklung der Beat-Making Wunderwaffe erträumt hat, aber was Exile und DJ Day da zaubern, sollte der neue Standard für elektronische Live Performances werden. Justice sind vielleicht auch krass mit ihren Wireless Midi-Controlern, die durch Solarenergie via Stroboskop-Licht gespeist werden, aber das hier ist eine wundervolle Mischung aus Nerdism und Crowd-Rocking!
Wer mehr will, bekommt bei Vimeo noch viel mehr Kostproben von Exile...
Zum Beispiel das hier, was aus dem hier extrahiert wurde.
Funk-Alchemisten!
*The Crisis of Credit Visualized from Jonathan Jarvis on Vimeo.
Wer das leidige Thema Wirtschaftskrise bisher recht abstrakt fand, hat mit diesem dopen Video die Chance in 11 wohl-verwendten Minuten den Auslöser der Krise zu verstehen. Vorraussetzung ist die englische Sprache.
Ich habe das Video auch mal dem Unternehmensberater meines Vertrauens gezeigt, und kann sogar das Prädikat NESCH-APPROVED vergeben.
Bildung kann eine schöne Sache sein!
Entdeckt bei www.spreeblick.com
Neue Musik von k-os ist immer eine gute Nachricht. Hier also der erste Clip zum kommenden Album. Zu hören gibt es einen klassischen k-os Song und ein Video, wie es die Black Eyed Peas lange nicht mehr gemacht haben.
Schlechte Nachrichten gibt es leider aus Brooklyn. Eine handvoll Arschlöcher ist ins Daptones Studio eingebrochen, der Keimzelle der großen Soul-Renaissance, die mittlerweile auch die Charts erreicht hat. Da die werten Damen und Herren mit analogen Equipment arbeiten, das es so nicht mehr wirklich im Handel gibt, könnte der Schaden schier unermesslich sein. Aber zumindest die kostbaren Bandmaschinen wurden scheinbar nicht entwendet. Aber ein alter Tresor, der sehr zur Schadenfreude des Labels leer gewesen sein soll.
Die ganze Geschichte gibt es hier
Ein Grund mehr Tonträger des Labels zu kaufen!
Eher verstört hat mich die aktuelle Diskussion, um das neue Video von Samy Deluxe. Ich bin ausgesprochener Nicht-Fan. Hat mich nie sonderlich interessiert, was der Mensch so sagt und macht (die Waajeed und Dilla Beats auf ASD waren eine Überraschung), aber was sich die schreibende Zunft zu einzelnen Textzeilen einfallen lässt, ist schon sehr an den Haaren herbei gezogen... Ich glaube nicht, dass Samy Deluxe den Holocaust leugnen/relativieren und der braunen Meute in die Hände spielen will. Und ich glaube auch, dass er eher das Gegenteil tut.
Schauplatz 1:
Hitler Blog Ein unglaublich schillerndes Beispiel an Zwanghaftigkeit eines Schreiberlings, das immerhin durch einige gute Kommentare etwas zurecht gerückt wird. (Mit Schrecken bei DJ Master Quest entdeckt)
Schauplatz 2:
Jetzt.de Was heute alles als journalistische Tätigkeit durchgeht.
Vielleicht habe ich in den nächsten Tagen Lust dieses Thema noch etwas weiter auszuführen, aber heute spare ich mir die Kalorien und mache lieber irgendwas Produktives.
Interessant wäre es auch ein Statement von Samy Deluxe zu bekommen.
Am heutigen Tag jährt sich bereits zum dritten Mal das viel zu frühe Ableben von James Dewitt Yancey. Dass Mr. McNasty aber weit davon entfernt ist, in Vergessenheit zu geraten, liegt nicht zuletzt an seinem andauernden Einfluss auf das aktuelle Geschehen im Biz. Nach dem erst vor einigen Wochen erschienenen Termanology Mixtape (you gotta google it, baby...), dem Debüt des kleinen Bruders Illa J oder Gerüchten um Dilla Beteiligung auf dem anstehenden Mos Def Album muss man nicht mehr viele Worte verlieren, um die einführenden Gedanken zu belegen...
Doch nicht alles ist rosig im Hause der Hinterbliebenen. Stattdessen darf man sich mit "shady folks" auseinandersetzen, die den dillaesken Nachlass verwalten und als sei das nicht schon mehr als genug, wurde bei Ma Dukes ebenfalls Lupus diagnostiziert. Da man spätestens seit Dilla wissen dürfte, dass Krankenhausrechnungen in den USA ne bitch sind, sollte man die ziemlich "tragbaren" Möglichkeiten der Unterstützung zu Rate ziehen. Einerseits bringen die Herrschaften von Stein Wurf in Kollaboration mit Parra das "Raise It Up for Ma Dukes"-Shirt. Weiterhin gibt es noch etwas Bling fürs Handgelenk von Leroy Jenkins x Toy Watch.

In beiden Fällen kommen die Erlöse direkt der doppelt und dreifach gebeutelten und trotzdem ewig gut gelaunt erscheinenden Ma Dukes zugute. Also zugreifen, bevor die limitierten Artikel ausverkauft sind. Nachträgliche Beschwerden werden von der Redaktion ignoriert!
Zuletzt noch zu den zahlreichen Tributen, die sich dieser Tage wieder ankündigen... Allen voran das schon oben erwähnte Label des allgemeinen Vertrauens: Stones Throw. So findet sich hier ein Live-Mitschnitt der Götter-Kombo JayLib von 2004. Hierzulande hält Mirko Machine die Fahne hoch. Am 12.02. widmet sich "The Real Deal Show" insbesondere Big L und J Dilla. Eine Party zu Ehren Dillas, wie sie derzeit in den USA verteilt allerorten stattfinden, sucht man in Hamburg vergebens. Schade, wäre man so vielleicht in denselben Genuss gekommen, wie die Besucher des Boombox Clubs in L.A., wo sich anlässlich der Feierlichkeiten am 07.02. überraschend Mos Def in der Location einfand...
Show some love and dress in black.
peace
Pastor Dave

Man muss sich viel anhören dieser Tage. Von der Finanzkrise über den katholischen Imperator im Vatikan bis hin zur gewöhnlich etwas gedämpften Laune der Passanten. Gelegentlich ist es ja auch schön, zwei Menschen im Bus zu lauschen, die sich gerade über Ex-Freunde und dreiste Dreiecksbeziehungen austauschen. Die deutsche Jugend kann vielleicht nicht mehr richtig lesen und schreiben, aber dafür redet sie total komisch. Die Unterhaltung der einen ist die Unterhaltung des anderen.
Vielleicht will man sich aber auch lieber etwas abschotten und gute Musik hören. Zu diesem Zweck gibt es gerade zwei schöne neue Varianten schicker Kopfhörer. Das Mode-Label WESC hat jetzt eine eigene Kopfhörer-Kollektion mit diversen Modellen und einer breiten Farbpalette, die ich so für Kopfhörer noch nicht gesehen habe, rausgebracht. An diese edlen Boxentürme für stilbewusste Ohren kommt man jetzt bei Groove City in der Marktstraße, wie Buzz-T unlängst per Rundmail hat wissen lassen. Ich weiß gerade nicht ob die hier abgebildeten Modelle im Laden erhältlich sind, aber einen Blick sind die vorrätigen Klangkörper auf jeden Fall wert, zumal man bestimmt im Laden noch eine Platte findet die fehlt (Zum Beispiel die neue PPP?!).

Wer es noch individueller mag der sollte sich bei Bobsmade mal umschauen. Die junge Dame aus Erfurt bemalt alles auf dem Farbe haften bleibt. Von Schuhen über Caps und Taschen bis zu... Kopfhörern. Das Beste daran ist, dass die Unikate nach Vorstellung der Kunden gefertigt werden. Man kann selbst das zu-pimpende Objekt auswählen und Inspirationen in Fotoform einreichen. Ich habe mittlerweile zwei Arbeiten in den eigenen Händen gehalten und bin zutiefst beeindruckt. Preise, Kontakt und noch mehr Eye-Candy gibt’s auf Bobsspace.
A Tribe Called Jazz