08.10.05 Baywatch 2016 - Folge 7

Zur Feier des Tages...

Baywatch Folge 7
Mitch & Hobie auf der Suche nach Arbeit:

„Hören Sie, wir haben uns diesmal wirklich bemüht. Mein Vater hat nur ein halbes Six-Pack getrunken bevor wir hier erschienen sind, und wir haben rechtmäßig auf dem Kundenparkplatz geparkt!“
„Nachdem Sie letztes Mal mit dem Auto bis an den Schreibtisch der Mitarbeiterin gefahren sind!“
„Das bedaure ich immer noch sehr! Aber lassen Sie uns nicht darüber reden was war, sondern was wird. Mein Vater braucht einen Job!“
„Von der Schlampe will ich gar nichts, Hobie! Sag ihr das.“
„Sie kann dich hören Dad, sie sitzt dir gegenüber am Schreibtisch...“
„Dann formuliere es halt ein wenig charmanter.“
„Das ist ja wohl eine ausgesprochene Frechheit! Mich als Schlampe zu bezeichnen...“
„Wenn es ihr hilft, könnte ich sie mir gerne auch noch schön trinken, aber erst muss sie mir einen Job geben, sonst bekommt sie gar nichts vom fantastischen Mitch!“
„Dad, Du hast glaube ich die Verhältnisse noch nicht ganz durchschaut.“
„Was redest Du hier von Verhältnis, ich habe doch gesagt, dass ich die Schlampe nicht will.“
„Er meint nur, dass er Sie nicht sexuell belästigen will.“
„Dann sagen Sie ihm bitte, dass ich Männer in Sandalen und weißen Socken nicht attraktiv finde - auch dann nicht, wenn sie Speichel am Kinn sammeln.“
„Dad, Du brauchst keine Angst haben, die Dame ist frigide wie eine sterilisierte Dackeldame kurz vorm Abtritt.“
„Okay, dann sag ihr bitte, dass wir trotzdem Freunde bleiben können.“
„Wir können jetzt wieder zum eigentlichen Thema kommen, Frau Barberra.“
„Gut. Ihr Vater sucht einen Job.“
„Genau.“
„Was hat er denn nun für Qualifikationen?“
„Er hat das Goldene Schwimmabzeichen und einen Rettungsschein.“
„Ausserdem habe ich Kunstgeschichte und Finnuguristik studiert.“
„Das wusste ich gar nicht, Dad!“
„Ich auch nicht, bis ich die Zertifikate auf dem Dachboden gefunden habe.“
„Wie können Sie denn so was vergessen, Herr Buchannon?“
„Die Schönheit des harten Alkohols... das war eine echt schöne Zeit... Jack und ich...“
„Daher kennst Du diesen Onkel Jack, den ich noch nie getroffen habe!“
„Ja Hobie, dein Onkel Jack - Jack Daniels. Deine Mom und ich haben ihn immer deinen Onkel genannt, weil wir sonst nie zusammen in die Kiste gestiegen wären... dieses Frauenzimmer...“
„Die Familienberatung ist ein Stockwerk höher, Sie sind hier bei der Agentur für Arbeit.“
„Ja, lassen Sie uns wieder zum Thema kommen.“
„Ich frag mich was Jack so macht. Ich muss ihn mal wieder treffen...“
„Vielleicht könnten wir ja was finden, was all die Fähigkeiten meines Vaters verbindet.“
„Er kann schwimmen, trinken und vermutlich im Stehen pinkeln. Er sollte irgendwas mit Flüssigkeit machen.“
„Er hat auch ein großartiges Gespür für Raum und Bewegung. Er verbindet die Dynamik des Wesentlichen mit der Poesie des Komplexen und der Welt des Details. Dadurch entsteht, wenn wir abends am Küchentisch sitzen, oft eine ganz eigene Bilder und Körpersprache, die nur oberflächlich an das Zittern eines Alkoholkranken erinnert, in Wahrheit aber Ausdruck einer tiefen Melancholie der Dinge ist.“
„Entschuldigen Sie die Frage, aber sind Sie schwul? Sie erinnern mich an einen Pressesprecher den ich mal kannte, Sie sehen ihm sogar sehr ähnlich.“
„Wie kommen Sie auf die Idee, dass ich schwul sei?“
„Weil Du ne verdammte Schwuchtel bist, Hobster!“
„Es geht hier nicht um mich, sondern um einen Job für dich Dad!“
„Was könnte ihr Vater denn ihrer Meinung nach werden?“
„Aquatischer Landschaftsarchitekt. Er könnte den Ozean umgestalten. Er hat diese Gabe für alles was fließt.“
„Ich habe Durst, Hobster, geh mir doch bitte schnell die restlichen Bier aus dem Wagen holen, während ich die Frau hier noch schnell klar mache.“
„Dad! Sie kann dich hören!“
„Und es wäre toll wenn du heute Abend nicht zu hause bist, wir wären gerne ungestört.“

Posted by Jazzket