11.03.05 Briefing zum Umtrunk

Da wir in der letzten Woche Beschwerdebriefe über ein mangelndes Wochenend-Update erhalten haben, kuschen wir jetzt, und gebens euch richtig (Anm. Lil Kim: ganz egal wo!). Dieses Wochenende gibt es jede Menge Reggae, HipHop und einen satte Portion Funk. Heute geht es los mit dem Palm Dancehall des Love Tank Soundsystems, morgen gibt es mehr Partys als Parteien in den Usa. Soll es so richtig Bling Bling sein mit Disco Diamant beim Memory Club im Mandarin Kasino? Oder alles irie sein bei Treasure Isle im Waagenbau? Vielleicht wollt ihr auch die dicke Hose ausführen beim Danse Deluxe im Hafenklang?
Wir haben euch hilfreiche Einträge in der Terminsektion zu eurer Rechten bereitgestellt, also auschecken und einen heben, bei der Feier der Wahl.

Wir würden es sehr begrüßen, wenn sie den Alkoholkonsum allerdings in solcherlei Rahmen halten, dass die Wahrnehmung auf der Tanzfläche erhalten bleibt. Mein letztes einschneidendes Erlebnis auf der Tanzfläche war vergangenen Samstag beim Warm-Up Programm vorm Kiez. 35 beseelte Frauen im Kampf gegen die 45 ziehen sich derbe Beats von Plazebo rein (er ist wirklich derbe bei der Auswahl gewesen). Die Frauen, alle weltmusikalisch, wenn nicht bewandert, dann doch begeistert, lassen alles raus, was sich so in den 45 Jahren Geschlechterkampf angestaut hat. Ca. 4 versprengte Männer versuchen besänftigend mit zu smoofen. Das war einen Midnight - Midlife Bauchtanzgruppe auf Acid! Michn hat es in meiner tänzerischen Wahrnehmung, und Bewegungssprache irgendwie total weiter gebracht. Da war so viel Östrogen im Raum, dass ich beinahe Brüste bekommen hätte, was ich auch irgendwie eine total wichtige Erfahrung gefunden hätte, irgendwie.

Vielleicht einfach noch mal zu nachtanzen:

1. Den Rhythmus fühlen - dem folgend immer leicht in die Knie gehen.

2. authentischer sieht es aus, wenn der Rhythmus dabei nicht ganz getroffen wird. Der Rhythmus ist der Diktator, der Körper die heimliche Opposition.

3. Befreiungskampf/Revolution - die Arme brechen aus! Alle Himmelsrichtungen sind erlaubt. Die einzige Grenze sind die Gelenke (Das Wippen in den Beinen nicht vergessen)

4. Den Rhythmus noch etwas mehr fühlen!

5. Das Fundament bricht los, der Staat bewegt sich! Die Revolution ist unaufhaltsam! (Schritt nach vorne - große Geste mit den Armen - Schritt zur Seite - den Raum nutzen - Schritt nach hinten - die Revolution ist am Anfang angekommen)

6. Rhythmus! Akzente spüren UND setzen! Arme vor dem Gesicht verschränken, in-sich gehen.

7. Explosion! Der Körper ist frei! Die Seele schwebt im Raum. Das Vollkornmüsli meldet sich in der Magengegend...

8. Springen.

9. Das Vollkornmüsli macht ernst. Schließmuskel entspannen.

10. Den neu gewonnen Platz in Anspruch nehmen mit...

1. Rhythmus....

ich hoffe sehr diese Anleitung kann euch weiterhelfen.

Euer Jazz
Friede

Posted by Jazzket




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Posted by: Mark at 05.02.16 12:49

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Posted by: JimmiXzSqc at 30.07.17 18:08