28.11.05 Herr Ding

Mr.ThingEine Sache kann man definitiv festhalten: Jazzket ist gut im Bett. Nach einer erlebnisreichen Woche hat er am Sonntag rund 14 Stunden gepennt. Dieser Leistung gebührend spricht er nunmehr auch in der 3.Person von sich. Aber solche Leistungen in der Waagerechten kommen auch nicht von ungefähr, dazu gehört schon eine eher schlaflose Woche. Fangen wir aber ganz hinten an. Die Samstagnacht gebühre dem Herren Stereo, dem auf diesem Wege noch mal alles Gute fürs nächste gewünscht sei! Seine Weganweisungen in eine Keller Kaschemme waren Anlass für einen schönen Kiez-Spaziergang. Und da stellen sich dann doch immer wieder Fragen: Liebe Bevölkerung, welche Planierraupe hat euch die Hirnlappen so dermaßen platt gefahren? Und kommt die auch noch bei dem Rest der Bevölkerung vorbei? Muss man dafür einen Termin machen, oder ging das ganz von allein?
In der Nähe der Burger Adels-Residenz durfte ich dann auch ein sehr schönes Gespräch mithören:

Irgendein Typ zu zwei Weibchen:„Entschuldigung...“
Alpha-Weibchen zum Männchen:„Halts Maul! Komm erstmal auf mein Niveau bevor du mich ansprichst!“

Fand ich persönlich jetzt eher unfreundlich, vielleicht hatte der Mann ja Rückenbeschwerden und konnte sich gar nicht so weit herablassen. Dabei waren alle drei relativ scheiße – was doch eigentlich total verbinden müsste. Aber zum Glück steckt man ja auch nicht überall drin...
Aber zurück zum Thema Niveau. Mit dem Niveau ist das bei HipHop Partys teilweise so eine Sache. Mit Mr.Thing auf einer HipHop Party ist diese Sache aber außergewöhnlich positiv! Ich war erst um 3 Uhr vor Ort, aber alles was ich von ihm mitbekommen habe, war großartig! Bestes HipHop Set seit langem, was ich miterleben durfte. Und das Publikum hat auch eher seltene Selektionen gewürdigt. Mr.Thing hat einen sehr guten Eindruck davon gegeben wie HipHop klingen kann, wenn es richtig gemacht wird. Oke hat mir nach dem Set auch noch erzählt, dass Herr Thing selber überrascht war, wie gut sein Set angenommen wurde.
Wenn das Publikum jetzt noch Spacek’s Dollar begreifen würde... Aber Jay Dee’s Take your Clothes of ! ist ja schon mal ein Anfang.
Jay Dee selber ist gerade auf Europa Tour, gezeichnet von seiner Nieren-Krankheit, rockt er Shows im Rollstuhl! Auf Fotos sieht er ganz und gar nicht gut aus, laut Manager ist er aber auf dem Weg der Besserung. Hoffen wir das Beste.

Am Mittwoch gibt es dann einen schockierenden Bericht zur Lage der Werbeindustrie, und in Richtung Wochenende könnten Mitch und Hobbster wieder ihr Unwesen treiben.

Bis dahin gibt es eine frische Review zu einer extrem frischen Compilation, die noch Teil einer Verlosung werden wird. Dergleichen haben wir auch für den nächsten Sonntag! Also Newsletter abbonieren und abräumen. Die Regierung schnallt den Gürtel enger, wir verschenken Sachen. Apropos Regierung: Der neue Verteidigungsminister Franz Josef Jung glänzt mit großartigen Vorschlägen. Er will wieder mehr junge Männer zur Bundeswehr einziehen, und würde sich über einen steigenden Wehretat freuen. Und bis er erklärt wofür das ganze gut sein soll, fordert HamburgFunk öffentlichen Anal-Verkehr zwischen Herrn Jung und Herrn Stoiber – die Sinnfrage dieser Forderung klären wir als bald als Herr Jung seine Vorhaben ausreichend begründet. Zumindest erscheint uns diese Forderung katholisch – im Gegensatz zur Ausweitung von Auslandseinsätzen. Franz Josef Jung bemüht sich schon jetzt für einen Nominierung als Arschloch des Jahres 2006.

Posted by Jazzket