18.04.03 Word from Nesch

manifest.jpgNach all der Kritik und den Fragen der letzten Tage und Wochen, sah ich mich nun gedrängt unseren CEO Nesch auf der roten Leitung anzurufen. Er bat mich dem Volk folgende Worte zu hinterlassen...

Deutschland im Jahre 2003. Auf der Suche nach dem Superstar verliert die Öffentlichkeit echte Musik aus dem Auge. Make-up Artist sind mittlerweile gleichberechtigt mit den Interpreten der Lieder am Erfolg beteiligt. Die Lieder haben, im Gegensatz zu den Interpreten, alle schon eine lange Geschichte. Es ist der zweite Frühling vieler „Euro-Dance“ „„Klassiker““ und Hits aus den Achtzigern, die Ohren bekommen altbewährte Kost auf allen Kanälen, zu allen Zeiten.
Einem Künstler neben dessen Namen keine Telefonnummer eingeblendet ist mit deren Hilfe man ihn raus- rein- um- oder anwählen kann, dem droht mittlerweile schon ein Exoten Bonus.
Es scheint fast schon ein Naturgesetzt zu sein, dass Sänger/Sängerin niemals gleichzeitig auch noch Autor/Autorin des Liedes sein dürfen. Andernfalls droht erneut der Exotenstatus.

Und Instrumente sind durchaus wichtig - für Fotoshootings. So wichtig sogar, dass die wenigsten es noch riskieren sie ebenfalls mit auf die Bühne zu nehmen, oder gar zu spielen.

Genau um diese Exoten geht es bei HamburgFunk. Wir bauen ein Netzwerk vieler verschiedener Bands und Künstler auf, die sich weigern ihr eigenes Profil zu verlieren, um einen Plattenvertrag zu gewinnen. Künstler die lieber auf die Qualität ihrer Musik achten als auf ihren Geldbeutel. Auf der Website können sich die Künstler darstellen, ohne die üblichen starken Einschränkungen.
Es geht darum ein eigenes Forum zu errichten, dass nicht nach den Regeln der Industrie spielt, sondern nach den Ohren der Künstler und des Publikums. Was aus diesem Forum heraus entsteht ist noch offen.

Das Musikalische Spektrum besteht aus Funk, HipHop, Soul und Loungeflashs.
Das verbindende Element aller Künstler ist ihre Ehrlichkeit und die Liebe zur Musik.
Wir glauben nicht an Hörer die nur eine Richtung verfolgen. Ehrliche Musik wird auch immer genreübergreifend akzeptiert und angenommen. Zumal unser Line-Up auch nicht so unverdaulich weitgefächert ist, dass die Zuhörer es nicht schaffen würden diese Brücken zu schlagen.

Als erstes werden wir uns darum bemühen Live Musik in Hamburgs Nachtleben zu stärken. Live Musik am Samstag sollte keine Besonderheit, sondern die Regel sein.

Nesch
HamburgFunk CEO,
denn schließlich sind es ihre Ohren.

Jzkt im Auftrage von Nesch

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